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Klassische Homöopathie
 Begründet von Samuel Hahnemann im Jahr 1796
 Ganzheitliches Naturheilverfahren, bei welchem Arzneimittel aus
pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Substanzen verabreicht werden.
 Homöopathische Arzneimittel unterstützen die Selbstregulations-
bzw. Selbstheilungskräfte des Organismus
 Ziel der Therapie ist die Wiederherstellung des gesundheitlichen Gleichgewichtes
und die Stärkung der Konstitution
 Zur Arzneimittelfindung ist eine ausführliche Anamnese (Befragung von Kopf bis Fuß)
Voraussetzung, die alle Aspekte eines Menschen in seiner individuellen Ausprägung
mit einbezieht
 Die Arzneimittel sind sowohl für akute wie auch chronische Krankheiten geeignet
Zwei Behandlungsbeispiele:
Ausgangssituation:
6 Monate altes Mädchen mit hühnereigroßem Ekzem der linken Gesichtshälfte und mehreren linsengroßen Arealen an Bauch und Beinen. Zunächst konservativer Behandlungsversuch mit Cortison-Creme erst besser, nach Absetzen derselben aber sofortiges Wiederauftreten des Ekzems mit Größenzunahme der betroffenen Hautareale.
Homöopathischer Therapieverlauf:
Zunächst Ausleitung mit einer Einmalgabe Sulfur gelöst in Muttermilch.
Daraufhin einmaliges Auftreten von Durchfall, Ekzem unverändert, weitere Areale an Bauch und Beinen treten auf.
Sodann einmalige Gabe des Konstitutionsmittels gelöst in Muttermilch. Zunächst werden die Areale an Bauch und Beinen blasser, weniger. Das Ekzem im Gesicht blasst ebenfalls ab. Nach 3 Wochen am Körper keinerlei Areale mehr, erneute Rötung des Ekzems im Gesicht für 2 Tage, danach weiteres Abheilen.
5 Wochen nach Therapiebeginn tritt kein Ekzem mehr im Gesicht und am Körper auf, die Haut ist zart und ekzemfrei.
Ausgangssituation:
62jährige Frau mit Rheuma der Hände. Hände stark angeschwollen, sehr schmerzhaft, jedes Greifen wird zur Qual, Fingerbewegungen stark eingeschränkt. Sichtbare Knoten an den Fingergelenken, Rheumafaktoren im Blut hoch-positiv. Konservativer Behandlungsversuch mit Schmerzmitteln, entzündungshemmenden Medikamenten, Cortison lokal und oral. Nach Absetzen jeweils Wiederauftreten der Symptome, von Mal zu Mal mit zunehmender Intensität der Symptome.
Homöopathischer Therapieverlauf:
Zunächst Ausleitung mit Einmalgabe Cortison-Nosode über 4 Wochen. Hierbei leichtes Abschwellen der Hände, Schmerzen unverändert.
Sodann Beginn einer miasmatischen Kur (nach Ender). Über einen Zeitraum von einem halben Jahr wechselnde Intensität der Beschwerden, wobei in den letzten 4 Wochen die Hände nahezu ohne Schwellung bleiben, die Schmerzen weniger werden. Nach halbjährigem Behandlungsverlauf keine Schwellung der Hände mehr, Knoten an den Fingergelenken abgeheilt, keine Schmerzen mehr, im Blut keine Rheumafaktoren mehr nachweisbar.
Patientin seit 3 Jahren ohne Rheumabeschwerden.
Diese beiden Behandlungsbeispiele stehen für einen eher unkomplizierten Therapieverlauf; dieser ist jedoch immer abhängig von vielerlei Faktoren wie individuelle Konstitution, Art und Länge der Vorerkrankungen u.v.m.
Die Homöopathie ist ein im Hufeland-Journal anerkanntes Naturheilverfahren, dessen Kosten zwischenzeitlich von vielen Krankenkassen in der Bundesrepublik Deutschland erstattet werden. Eine Beratung über Versicherungsmöglichkeiten erteilen wir Ihnen gerne.
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